Moderne Infrastruktur-Technik für historisches Fabrikareal

Auftragserfolg für EBG, Bereich HKLS Linz. Ausführung der Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik Ausrüstung im Zuge der Adaptierung des Baues 1 der Tabakfabrik in Linz / Oberösterreich.

Die Tabakfabrik ist als Gebäude ein einzigartiges Architekturjuwel und als Stadtteil das Verbindungsglied zwischen der Innenstadt und dem neu zu entwickelnden Hafengebiet. Nach Beendigung der Tabakwaren-Produktion erwarb die Stadt Linz diesen Zukunftsraum mit 80.000 Quadratmetern überdachter Nutzfläche. Schon jetzt sind an diesem historisch bedeutsamen Arbeitsplatz mehr Menschen beschäftigt als zum Zeitpunkt der Schließung. 
Der 6-geschoßige ca. 250 Meter lange Bau 1 wird ganz grundsätzlich als Herzstück der Tabakfabrik bezeichnet. Um dem unter Denkmalschutz stehenden Bauteil die in Zukunft gewünschte Horizontalstruktur nach der Logik einer Produktionskette ( Forschung und Bildung, Design, und in Folge Gewerbe und Handwerk) zu verleihen, war die notwendige Gliederung in Funktionsbereiche erforderlich. Die Medienversorgung (HKLS) dieser Bereiche bis zu den jeweilig dafür konzipierten Unterzentralen stellen den Schwerpunkt der ersten Sanierungsarbeiten dar. Diesr bildet die Grundlage für die ab September 2016 beginnende Besiedelung des Objektes. In den Jahren 2015 bis 2018 sollen insgesamt 6 Millionen Euro aus den Investitionsmitteln der Immobilien Linz GmbH & Co KG (ILG) für dieses Projekt verwendet werden.

LG beauftragte EBG, Bereich HKLS Linz, die gesamten HKLS-Anlagen des Baues 1 zu erneuern bzw. den aktuellen technischen Stand an moderne Bedürfnisse und künftige Anforderungen anzupassen. Besonders herausfordernd wird bei den Demontage- und Montagearbeiten sein,  dass sämtliche Ausführungen mit dem Denkmalschutz abzustimmen sind. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2018 vorgesehen.

Bild: © Stadt Linz

Gerhard Schöringhumer / EBG HKLS Linz